National Maritime Museum
Zusammen mit Rasmus und einem Freund aus Berlin haben wir schließlich noch das National Maritime Museum erkundet. Das muss man sich mal vorstellen: Es kostet keinen Eintritt. Die schlechte Nachricht dabei ist, dass man sehr wohl Eintritt bezahlen muss wenn man auf die Schiffe gehen möchte.
Uns war es die 13$ wert. Also durften wir auf die H.M.A.S Vampire, ein Zerstörer, die H.M.A.S Onslow, ein Uboot und auf die Endeavor, das Schiff mit dem James Cook hier in Australien gelandet ist.
Zuerst wurde mal der Zerstörer genauer unter die Lupe genommen. Er war bis 1986 im Einsatz, aber wurde nur für Übungen verwendet (ich schätze das war eher mangels Gelegenheit. Es war nicht nur dafür geplant).


Wie man sieht, haben wir uns vor allem um den bewaffneten Teil des Schiffes gekümmert. ;-) Ist ein ziemlich großes Boot mit ca. 250 Mann Besatzung.
Danach ging es dann direkt ab ins Uboot. Das war ganz schön eng, sogar für mich. War auch ein Kriegsschiff und hat dann bis 1996 sogar noch als Übungsboot gedient. Die Besatzung umfasste 70 Mann. Das kann ich mir nun beim besten Willen nicht vorstellen, aber die werden sich schon was dabei gedacht haben.

Wenn man durch das Periskop geschaut hat, konnte man sogar den Sydney Tower sehen:

Und das war das Boot von außen:

Als nächstes ging es dann auf ein etwas älteres Modell von Schiff. Ein Nachbau der Endeavor. Das Schiff mit dem es James Cook hierher geschafft hat. Dieses Schiff war nicht gebaut um ein Passagierschiff zu sein, es war ursprünglich ein Kohletransporter. James Cook durfte sich ein Schiff aussuchen welches er haben wollte um seine große Reise zu unternehmen. Die englische Regierung hat den Umbau dann bezahlt.

Hier testet Johannes grad die Außenboardtoilette...
Das Deck für die Offiziere war ziemlich niedrig:


Ich am Steuer ;-)

Nach dem Museum sind wir dann noch durch den Botanischen Garten gewandert. Ich weiß nicht ob ich euch das schon mal erzählt habe, aber der Botanische Garten ist Zuhause von einer riesen Horde Flughunde. Das was hier im Baum hängt, ist nur einer kleiner Teil der ganzen Meute.

Und wie soll es anders sein, wir haben mal wieder Kakadus gefüttert. Inzwischen sind unsere gefiederten Freunde aber zivilisiert und stellen sich an um Essen abzuholen:

Abends waren wir dann bei Rasmus eingeladen zum Lasagne Essen. Da wir keinen Ofen haben, müssen wir manchmal bei anderen Leuten Schmankerl aus dem Backofen essen.

So, jetzt ist aber auch mal wieder genug mit Bloggen...


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