1770 - Agnes Water
So, hier jetzt der versprochene Eintrag von unserer nächsten Station, 1770 und Agnes Water. Da ich seit 2 Tagen krank bin und es mir heute ganz besonders gut geht (haha), hab ich Zeit ganz viele Geschichten für den Blog zu verfassen.
Nachdem wir also unsere Gewalttour von Mackay aus nach 1770 beendet hatten, kamen wir schon um 4 Uhr morgens dort an. Johannes und ich haben dann gleich mal unsere Schlafsäcke eingepackt und sind zum Schlafen an den Strand umgezogen - zu fünft im Auto schlafen macht wie gesagt nicht so viel Spaß. Wir waren schon leicht überrascht in was für ein seltsames Örtchen es uns da verschlagen hatte. Irgendwie sagen alle Reiseführer und unser Skip vom Segelturn immer nur dass man unbedingt nach 1770 muss, aber keiner sagt warum. Also hatten wir auch nicht den blassesten Schimmer was uns da erwarten würde. Es waren Villen, Villen und nochmal Villen. Leer oder gerade im Bau. Komisch. Am Nachmittag kam Licht ins Dunkel. Die Rezeptionistin unserer absolut genialen Jugendherberge hat uns erklärt, dass ständig die Reichsten Leute der Reichen ein "Häuschen" in 1770 oder Agnes Water bauen lassen. Nachdem sie dann 1 oder 2 Jahre dort gewohnt haben fällt ihnen plötzlich auf dass es kaum einen langweiligeren Ort auf dieser Welt gibt: die "Innenstadt" besteht aus 2 Supermärkten, einem Zeitungsladen, Kleidungsgeschäft und 1 oder 2 Restaurants - ach ja, eine Tankstelle gibt es auch. Nachdem sie das dann realisiert haben, ziehen sie wieder aus und verkaufen das Haus. Ich hab noch nie soviele schöne und leere Häuser auf einem Haufen gesehen. Um keinen Neid und Mißgunst zu verursachen, verzichten wir an dieser Stelle darauf Bilder zu veröffentlichen. ;-)
Nun ja, letztendlich ist 1770 übrigens der Ort in Australien, an dem Captain James Cook zum ersten Mal in Queensland an Land gegangen ist. Ansonsten kann man sagen dass es dort wirklich wunderschön ist - und sicher. In unserer Jugendherberge gab es keine Schlüssel, nicht einmal Schlösser an den Türen. Man konnte (bzw. man musste) sich darauf verlassen dass nichts wegkam. Die Anlage war absolut geil.


Hier ist Johannes beim Frühstück.
Das Hostel hat Touren auf kleinen Motorrädern angeboten, haben wir aber nicht gemacht.

Johannes hätte glaub ich gern.
Das war der Aufenthaltsbereich:

Und das Paul, mit dem haben wir auch einige witzige Gespräche gehabt:


Abendessen:

Natürlich waren in 1770 auch am Strand. Johannes hat einen Surfkurs gemacht, der kostete 16,50$.


Meerestiere gab es auch:

Und solche komischen Gebilde. Sahen eher aus wie Aliens aus dem All:

Die hatten sich auf einem Stück Holz festgemacht (ich vermute dass sich dieses von einem der Wracks gelöst hat die auf dem Grund vor 1770 liegen). Frank und Johannes haben es unter größten Anstrengungen wieder ins Meer zurückbefördert bevor all die armen Kreaturen verendet sind.
Ja, und am Abend, da war es dann wieder mal soweit. Sonnenuntergang.






... und das war nur eine kleine Auswahl aller Sonnenuntergangsbilder...
Die Jungs haben zu späterer Stunde außerdem noch das Oktoberfest unsicher gemacht ;-)

1770 war schon unsere vorletzte Station, es folgen nur noch 2 Tage Noosa Heads von dem ich dann vielleicht morgen berichten werde.


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