Bericht
So, zu erst einmal hier ein Beweis dafür dass der Sommer kommt. Und dass ich hier im Bikini liege, das will wohl was heißen ;-)

Nachdem uns der kalte Wind dann wieder zurück in unsere Wohnung getrieben hatte, saßen wir beim Arbeiten für die Uni. Plötzlich fing es draußen an zu knallen wie irre, und wir dachten schon die Militärbasis um die Ecke bei und wäre endlich mal zum Einsatz gekommen, aber dann war es nur das hier:

Heute morgen haben wir dann beschlossen den historischen Kern Sydney's aufzusuchen: "The Rocks". Das war wunderschön. Zunächst sind wir über einen Markt geschlendert auf dem es fast nur Souvenirs gab, und zwar mal richtig schöne (ja genau, daher werden die Sachen kommen die ihr dann zuhause auspacken dürft ;-)). Wir haben erst mal noch nichts gekauft, sondern nur mal geschaut (auch das will was heißen...). Mittags hat uns dann der Hunger gepackt, ich hab nen riesen Obstsalat gegessen und Johannes einen Maiskolben:


In "The Rocks" gab es außerdem noch das hier:

Also wenn unseren Magen mal ganz doll das Heimweh packen sollte, dann können wir ihm für schlappe 18€ eine gediegene Schweinshaxe verabreichen...
Dann haben wir noch einen kleinen Rundgang durch den botanischen Garten gemacht, und wenn ihr stolz seid dass ihr zuhause schon mal eine Fledermaus gesehen habt, dann wird das leider durch diesen Baum hier in den Schatten gestellt (die ganze Horde fliegt übrigens jeden Abend Punkt 6 vor unserem Balkon vorbei, wir konnten sie noch nicht für Brot begeistern aber Johannes arbeitet dran...):

Das Opernhaus und die Harbourbridge haben auch mal genauer unter die Lupe genommen (für die Mama, die will immer Touriphotos sehen ;-)):



Wenn Aboriginies nicht gerade die Straße kehren oder betrunken im Park liegen, machen sie manchmal noch Dinge die ihrer Kultur entstammen, das dann aber ziemlich gut muss ich sagen.
Naja, vielleicht noch ein paar Worte zur Jobsuche: Also das Restaurant in dem wir uns vorgestellt haben, war ganz nett, die Leute auch cool. Leider hätten wir aber schwarze Schuhe und Hose zum Arbeiten gebraucht und kaufen müssen. Dafür hätten wir schon mal ca. 100$ (ca. 60€) investieren müssen. Dazu kommt dass die Aussis ja ein gestörtes Verhältnis zum Alkohol haben (siehe Bottle Shops, Papiertüten für die Flaschen, etc....). Möchte man also an einem Ort arbeiten wo es Alkohol zu kaufen gibt (oder möchte man nur einen Getränketransporter fahren, der Alkohol transportiert), muss man eine RSA machen = Responsible Serving of Alcohol. Die kriegt man an einem Tag mit einer Open-Book Klausur und muss nur 85$ dafür hinblättern. Naja, nimmt man das zusammen, müssten wir jeder 200$ vorstrecken und würden dann pro Stunde gerade mal 12,50$ verdienen (ca. 8€). Um Gerhart Polt zu zitieren: "Betriebswirtschaftlich gesehen ist das ein totales Desaster." Dazu kommt noch das kleine aber feine Risiko das man eingeht wenn man Alkohol ausschenkt und aus Versehen jemandem etwas gibt der schon einen kleinen Hackler hat: fällig werden 5.500$ Strafe wenn man erwischt wird. Die Sache mit der Bar haben wir somit erst mal an den Nagel gehängt.
Zum Abschluß des Tages hat Johannes dann zum ersten Mal richtigen asiatischen Köstlichkeiten (igitt) gefrönt.

Jetzt werden wir noch das Grillabenteuer morgen im Nationalpark vorbereiten und dann ins Bett gehen um fit zu sein.
Gute Nacht...


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